August 17, 2020 So sorgen Sie bei der Praxisneugründung für Entlastung Ihres Budgets

Die Umsetzung des Traums von der eigenen Zahnarztpraxis ist mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden. Daher sind eine exakte Budgetplanung und die Vermeidung unnötiger Kosten das Fundament für einen gelungenen Start in die Selbständigkeit. Die folgenden 4 Tipps sorgen für Entlastung in der Kasse von Praxisgründern. 

 

1. Die Umsatzplanung ernst nehmen

Im Vorfeld der Niederlassung sollte möglichst genau ermittelt werden, wie hoch der Umsatz dauerhaft sein sollte, um rentabel zu wirtschaften. Zu diesem Zweck sollten in der Planungsphase alle angedachten Investitionen und zu erwartenden Kosten – von der Raummiete über Personal- und Materialkosten bis hin zu privaten Lebenshaltungskosten – genau aufgelistet werden. Dadurch wird ersichtlich, ob die ein oder andere angedachte Investition zunächst nicht doch noch aufgeschoben werden sollte, um sich nicht zu übernehmen und gerade in der heiklen Startphase für eine Entlastung des Budgets zu sorgen.

 

2. Fördergelder in Anspruch nehmen

Zahnärzte, die sich selbständig machen, haben Anrecht auf unterschiedliche öffentliche Fördermittel, die zum Teil auch rückwirkend beantragt werden können. Leider verkomplizieren regionale Unterschiede bei den Fördermöglichkeiten die Sachlage. Dennoch sollte man sich unbedingt informieren, ob und in welchem Umfang man für einen Gründungszuschuss oder andere Bezuschussungen in Frage kommt, um den Eigenkapitalbedarf so gering wie möglich zu halten.

 

3. Kooperationsmodelle in Betracht ziehen

Zahnärzte haben bei der Niederlassung die Qual der Wahl: den Schritt in die Selbständigkeit mit einer Einzelpraxis wagen oder doch lieber eine Berufsausübungsgemeinschaft gründen? Wer sich für die Niederlassungsform der Gemeinschaftspraxis entscheidet, profitiert in der Regel von einer geringeren Kostenstruktur und einer besseren Work-Life-Balance.

 

4. Von Beginn an Kostenstellen optimieren

Wer sich im Vorfeld darüber informiert, bei welchen Ausgabenposten im Praxisalltag die höchsten Einsparpotentiale bestehen und entsprechende Maßnahmen ergreift, um sich diese zunutze zu machen, kann seine Kosten von Anfang an gering halten. Ein bedeutender Faktor bei der Kostenstruktur von Zahnarztpraxen sind die Materialkosten. Diese machen im bundesweiten Durchschnitt ca. 10 % der Gesamtausgaben* aus. Wer clever vorgeht und von Beginn an konsequent Preise vergleicht, kann die Ausgaben für diesen Posten deutlich reduzieren. Dies kann mit wenig Aufwand mithilfe einer praktischen Online-Preisvergleichsplattform bewerkstelligt werden.

Erfahren Sie auch, wie Wawibox Pro Praxisgründern zu geringeren Materialausgaben und mehr Liquidität verhilft.

Lesen Sie hier  unseren Blogartikel.

 

KommentarGibt es Themen bezüglich der Budgetoptimierung, zu denen Sie gerne mehr erfahren möchten? Lassen Sie uns in den Kommentaren wissen, zu welchen, damit unsere Experten in zukünftigen Blog-Einträgen darauf eingehen können.

 

* Quelle: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung | Jahrbuch 2018

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