Juli 18, 2020 Der Traum von der grünen Zahnarztpraxis

Nachhaltig denken, nachhaltig handeln.

Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen Umweltschutz und Klimawandel ist nach wie vor allgegenwärtig. Vor dem Hintergrund von sich weltweit zuspitzenden Wetter- und Klimaextremen, der starken Verschmutzung der Ozeane und drohender Ressourcenknappheit werden sich immer mehr Menschen der Bedeutung nachhaltigerer Lebens- und Handelsweisen bewusst. Längst beschränken sich die Bemühungen zur Minimierung des eigenen ökologischen Fußabdrucks nicht alleine auf das Privatleben – auch ein möglichst umweltbewusstes Vorgehen am Arbeitsplatz rückt zunehmend in den Fokus. Dies spiegelt sich auch in den Zahnarztpraxen der Republik wider, wo die Themen Umwelt- und Klimaschutz in den letzten Jahren vermehrt Beachtung finden – und das völlig zu Recht!

Schließlich trägt die Medizinbranche als Ganzes unter anderem durch die Verwendung von Einmalartikeln aus Kunststoff und Papier sowie umweltschädlicher Röntgenflüssigkeiten in nicht unerheblichem Maße zur Entstehung problematischer Abfälle bei. Insbesondere die gigantische Menge an Kunststoff, die insgesamt weltweit produziert wird, sollte uns zu denken geben: mehr als 300 Millionen Tonnen – und das pro Jahr! Viel zu viel, zumal in Europa nach wie vor weniger als ein Drittel der Kunststoffabfälle dem Recycling zugeführt werden.¹ Erschreckend ist zudem, dass europäische Zahnarztpraxen jährlich gut 19 Tonnen an gefährlichen Quecksilberemissionen in die Luft abgeben.² Es sprechen also viele Argumente für mehr Nachhaltigkeit in der Zahnarztpraxis.


Welche Wege und Mittel Praxen im Einzelnen zur Verfügung stehen, um ressourcenschonender und nachhaltiger zu agieren, hängt zum Teil stark von den individuellen Gegebenheiten und Möglichkeiten ab; einige grundlegende Ansätze lassen sich aber beinahe immer verfolgen. Die Handlungsoptionen reichen dabei vom Ergreifen ökologischer und klimagerechter Maßnahmen beim Um- oder Neubau über die Wahl regenerativer Energien bei der Stromversorgung bis hin zur Reduzierung umweltschädlicher Abfälle.

 

Digital für die Zukunft – unnötige und problematische Abfälle vermeiden

Vielerorts hat die zunehmende Digitalisierung für eine deutliche Reduzierung des Papierverbrauchs gesorgt. Auch in Zahnarztpraxen sollte bewusster darauf geachtet werden,  Papiermüll wo immer möglich zu minimieren. Die Nutzung digitaler Datenverarbeitungssysteme leistet dabei ebenso einen wichtigen Beitrag wie der vermehrte Gebrauch digitaler Kommunikationswege. Allerdings ist es auch mithilfe neuer digitaler Technologien selbstverständlich nicht möglich, in der Praxis komplett auf Papier zu verzichten. Daher ist ein grundsätzliches Umdenken gefragt – etwa beim alltäglichen Schreiben von Notizen. So lässt sich einseitig bedrucktes, aber nicht mehr benötigtes Papier noch prima als Schmierzettel gebrauchen. Wann immer es sich nicht ganz vermeiden lässt, Papier zu verwenden, sollte außerdem auf Recyclingpapier zurückgegriffen werden.

Auch beim Thema Röntgen sollten Zahnarztpraxen der Umwelt zuliebe auf digitale Technologien setzen. Denn das moderne digitale Röntgen ist nicht nur schonender für die Patienten, sondern kommt im Gegensatz zum klassischen analogen Röntgen auch gänzlich ohne umweltschädliche Entwickler- und Fixierflüssigkeiten aus. Mehr Informationen zum digitalen Röntgen gibt es in diesem TechTalk-Video der ZahnarztHelden.

digitales Röntgen in der ZahnarztpraxisDigitales Röntgen in der Zahnarztpraxis, Quelle: Canva

Weniger Müll produzieren

Einwegartikel und Einmalverpackungen gehören – auch aufgrund der geltenden strengen Hygienebestimmungen – zweifelsohne fest zum Arbeitsalltag eines jeden Zahnarztes. Dennoch ist es zumindest in einem gewissen Maße möglich, die enorme Menge an Plastikmüll, die durch sie anfällt, im Praxisalltag zu reduzieren. Dies beginnt bei der Beschaffung des Verbrauchsmaterials: Bei Artikeln, die lange lagerfähig sind und bei denen es Sinn macht größere Mengen zu bestellen, sollten Großpackungen gewählt werden. Denn diese zeichnen sich im relativen Vergleich durch einen geringeren Verpackungsanteil und eine bessere Ökobilanz aus. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, den gesamten regelmäßigen Materialeinkauf in so wenigen Einzelbestellungen wie möglich zu erledigen. Zahnarztpraxen, die für ihre Materialbestellung die Wawibox nutzen, können dies auf besonders praktische und unkomplizierte Weise bewerkstelligen. Denn der kostenfrei nutzbare Dental-Marktplatz bietet dank seiner hilfreichen Funktion der Warenkorboptimierung eine einfache Möglichkeit, verschiedene Warenkörbe zusammenzulegen. Dadurch lassen sich nicht nur Versandkosten einsparen; es wird auch unnötige Verpackung und Transportwege vermieden. Umweltschutz muss also auch in der Zahnarztpraxis nicht immer mit Mehraufwand und Zusatzkosten verbunden sein! 

Materialeinkauf mit WawiboxMaterialeinkauf mit Wawibox

Schädlicher Plastikabfall lässt sich weiterhin durch Mundspülbecher aus modernen, recycelbaren Wertstoffen reduzieren. Becher aus Pappe und Hartpapier sind mit einer wasserundurchlässigen Beschichtung ausgestattet und daher genauso funktional wie althergebrachte Plastikbecher aber deutlich umweltfreundlicher als diese. Eine gute Alternative sind auch sterilisierbare Mehrwegbecher aus wiederverwendbaren Materialien wie Klarglas oder Hartporzellan.

wiederverwendbares Mundspülglas aus Ökopalwiederverwendbares Mundspülglas aus KlarglasNewsletter wprodukt

Und auch bei der Aufbewahrung von Instrumenten ist es möglich, auf Wiederverwendbarkeit zu setzen, indem man diese nach der Sterilisation nicht einschweißt, sondern in Sterilgutlagercontainern aufbewahrt.

Ähnlich verhält es sich mit der Lokalanästhesie, bei der Einmalspritzen durch umweltschonende Zylinderampullenspritzen ersetzt werden können.

Abschließend noch ein praktischer Tipp zur Müllreduzierung aus unserem Interview mit der Zahnarztpraxis Kühn & Wüsthoff aus Ludwigshafen-Oppau: Verzichten Sie bei einfachen Kontrollterminen auf den Gebrauch von Patientenservietten. Denn diese enthalten neben Zellulose auch Kunststoff in Form einer Polyethylen-Beschichtung, wodurch sie umweltschädlicher sind als einfache Papierservietten. Häufig fragen Patienten aus Gewohnheit beim ersten Mal noch nach dem Patientenlätzchen. Doch in der Regel genügt es kurz zu erklären, dass es sich um eine Maßnahme im Sinne des Umweltschutzes handelt, um ihr Verständnis und ihre Zustimmung zu gewinnen.

 

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Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff

Zwar lässt sich der Einsatz von Einwegartikeln in Zahnarztpraxen auf einfache Weise reduzieren, gänzlich vermeiden lässt er sich aber natürlich nicht. Alleine die zu beachtenden hygienischen Rechtsvorschriften und Richtlinien machen den Einsatz von Einwegartikeln in nahezu allen Teilbereichen der täglichen Arbeit unumgänglich. Jedoch kann man auch bei der Nutzung von Einwegartikeln effektive Schritte für mehr Nachhaltigkeit ergreifen, indem man bevorzugt zu Produkten aus weniger bedenklichen Materialien greift. Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff lautet hierbei die Devise. 

Besonders bedenkliche Kunststoffe

Bestimmte Kunststoffe wie synthetischer Kautschuk und vor allem Polyvinylchlorid (PVC) weisen nicht nur eine schlechte Umweltbilanz auf, sondern sind zum Teil auch gesundheitlich bedenklich. Insbesondere PVC enthält häufig große Mengen an umweltschädlichen Weichmachern, die dem Kunststoff beigemengt werden, um gewünschte biegsame und dehnbare Materialeigenschaften zu erhalten. Das Umweltbundesamt warnt ausdrücklich vor den schädlichen Wirkungen der in Weichmachern enthaltenen Stoffe auf Umwelt und Menschen, die teilweise sogar als fruchtschädigend und fruchtbarkeitsschädigend eingestuft werden.³ Besonders problematisch ist, dass diese gesundheitsgefährdenden Stoffe chemisch nicht fest gebunden sind. Daher können sie leicht austreten und somit in die Umwelt gelangen und vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Hinzu kommt, dass PVC selbst nicht natürlich abbaubar ist und bei seiner Verbrennung giftige Dioxine entstehen können.⁴  

Weniger bedenkliche Kunststoffe

Deutlich unbedenklicher und ökologisch nachhaltiger als Einmalartikel und Verschleißteile aus PVC und anderen Kunststoffen sind Einmalhandschuhe, Absaugkanülen oder Schläuche aus Polyethylen. Zwar kann auch Polyethylen nicht von der Natur abgebaut werden. Jedoch lässt es sich leichter recyceln als andere Kunststoffarten. Zudem gestaltet sich auch seine endgültige Entsorgung einfacher, da die meisten Polyethylen-Verbindungen rückstandslos zu Kohlenstoffdioxid und Wasser verbrannt werden können, ohne dass dabei unerwünschte giftige Nebenprodukte freigesetzt werden. Darüber hinaus ist Polyethylen frei von gefährlichen Weichmachern.⁵ Wann immer also kein Weg an Plastik vorbeiführt, sollten Vinylhandschuhe und andere Verbrauchsmaterialien aus umweltschädlichem PVC gemieden werden. Empfehlenswerter und umweltfreundlicher ist der Griff zu Produkten aus Polyethylen.

 

Eine umweltschonende Energieversorgung

Das Thema Stromverbrauch bietet eine ganze Reihe an Ansatzpunkten zur Realisierung einer umweltfreundlichen Zahnarztpraxis. Zum einen lässt sich durch den Bezug von Ökostrom eine nachhaltige Energieversorgung sicherstellen. Andererseits macht es je nach Größe und Lage der Praxis vielleicht sogar Sinn, über die Installation einer Photovoltaik-Anlage nachzudenken. Grundlegende Informationen zum Thema stellt die Verbraucherzentrale auf ihrer Webseite  zur Verfügung.

Ansonsten sollte auch mit Elektrizität grundsätzlich sparsam und ressourcenschonend umgegangen werden. Dazu empfiehlt es sich, bei der Anschaffung zahnmedizinischer und allgemeiner elektronischer Gerätschaften wie Computer oder dem Kühlschrank für den Aufenthaltsraum auf Umweltkennzeichen zu achten, die auf einen entsprechend geringen Verbrauch hinweisen. Auf diese Weise holt man sich keine Stromfresser in die Praxis. Bei der Beleuchtung der Praxisräume sollte man LED-Lampen der klassischen Glühbirne vorziehen, denn diese verfügen über eine wesentlich bessere Ökobilanz.

Auch in den anderen Bereichen der Energieversorgung bestehen diverse Möglichkeiten, um die eigene Praxis umweltverträglicher und nachhaltiger zu gestalten. Dies kann etwa durch den Umstieg auf eine ressourcenschonende Brennwertheizung geschehen. Und für den Fall, dass die Installation einer Photovoltaik-Anlage nicht rentabel ist, lohnt es sich womöglich, zumindest den Einbau einer Solaranlage für die Warmwasserbereitung in Erwägung zu ziehen.

 Solaranlage auf dem Dach einer Zahnarztpraxis

Solaranlage auf dem Dach einer Zahnarztpraxis. Quelle: Canva

 

Der grüne Gedanke beginnt beim Praxisgebäude selbst

Wer sich mit dem Umbau oder gar der Neugründung einer Zahnarztpraxis auseinandersetzt, kann – und sollte nach Möglichkeit – den Nachhaltigkeitsgedanken auf einer noch grundlegenderen Ebene ansetzen. Denn ein ressourcenschonendes und umweltfreundliches Handeln in der Zahnarztpraxis beginnt bereits bei der Standortwahl und der zum Einsatz kommenden Baustoffe und Materialien der Grundausstattung. Wenn die eigene Praxis in einem bereits erschlossenen Wohngebiet mit guter Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel liegt, wirkt sich das indirekt positiv auf die CO2-Bilanz aus, da Patienten für die Anfahrt nicht zwangsläufig auf den eigenen PKW angewiesen sind. Bei der Auswahl der Baustoffe sollten bevorzugt Materialien zum Einsatz kommen, die aus nachhaltigen, nachwachsenden Rohstoffen bestehen oder zumindest recycelbar sind. Gleiches gilt für die Materialien der Innenausstattung. In beiden Fällen muss natürlich immer sichergestellt werden, dass die gewählten Materialien die Richtlinien der Hygienevorschriften erfüllen. Des Weiteren kann auch die Fassadengestaltung der Praxis zum Umweltschutz beitragen. So lässt sich beispielsweise eine natürliche Klimaregulierung des Gebäudes durch eine Begrünung der Fassade erzielen. Das Anlegen eines Gründachs kann dabei als eine effektive und nachhaltige Alternative zur Installation einer umweltbelastenden Klimaanlage fungieren.

Allen Leserinnen und Lesern, die gerne mehr über nachhaltige bauliche Maßnahmen und eine umweltfreundliche Inneneinrichtung in der Zahnarztpraxis erfahren möchten, sei der folgende Artikel der Zahnärztlichen Mitteilungen ans Herz gelegt, der sich unter anderem tiefergehend mit den genannten Themen auseinandersetzt:

https://www.zm-online.de/archiv/2017/11/praxis/gruene-prophylaxe-1/seite/alle/

 

Auf Amalgamfüllungen verzichten

Die bisweilen hitzig geführte Diskussion um die Verwendung von Amalgam als zahnärztliches Füllungsmaterial scheint nach wie vor kein Ende zu finden. Die Frage, ob von Amalgamfüllungen eine potentielle gesundheitliche Gefährdung für den Patienten ausgeht, ist noch immer nicht eindeutig geklärt. Dennoch sollte alleine aus Gründen des Umweltschutzes vom weiteren Gebrauch von Amalgam in der Füllungstherapie Abstand genommen werden. In Norwegen und Schweden gilt bereits seit vielen Jahren ein allgemeines Amalgamverbot. Seit 2018 sieht zudem europäisches Recht vor, dass aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes bei Kindern unter 15 Jahren sowie bei Schwangeren und Stillenden nur noch in Ausnahmefällen Amalgamfüllungen gelegt werden dürfen.⁶

Zahn mit Resten von AmalgamfüllungZahn mit Karies und Resten einer Amalgamfüllung, Quelle: Canva

Im Kern der andauernden Amalgamdebatte steht das in der Legierung enthaltene Schwermetall Quecksilber, das in größeren Mengen zweifelsfrei giftig für Mensch und Umwelt ist. Sich kontinuierlich aus der Amalgamfüllung lösende Quecksilberpartikel lagern sich im gesamten menschlichen Körper ab, was zu einer erhöhten Schwermetallbelastung führt. Zu bedenken ist auch, dass das zahnmedizinische Personal einer besonderen Belastung ausgesetzt ist. Schließlich ist dieses beim Legen und Entfernen von Amalgamfüllungen in erhöhtem Maße schädlichen Quecksilberdämpfen ausgesetzt.⁷ Außerdem zeichnen sich Amalgamfüllungen für eine nicht unerhebliche zusätzliche Quecksilberbelastung der Umwelt aus. Denn zum einen scheiden Menschen mit Amalgamfüllungen fortlaufend auch wieder Quecksilber aus. Zum anderen gelangen bei der Entsorgung von Amalgamresten in Zahnarztpraxen trotz der gesetzlich vorgeschriebenen Nutzung von Amalgamabscheidern mit einem Abscheidewirkungsgrad von mindestens 95 Prozent geringe Mengen in das Nutzwasser. 

 

Weniger unverbrauchte Materialien wegwerfen

Insbesondere in Praxen mit schlecht sortiertem Lager ist es nicht unüblich, dass Verbrauchsmaterialien des Öfteren ihr Verfallsdatum erreichen und weggeworfen werden müssen. Kommt dies regelmäßig vor, ist das nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch schlecht für die Umwelt. Daher sollten die Lagerbestände unbedingt übersichtlich gehalten werden. Moderne digitale Lösungen zur Materialverwaltung können dabei behilflich sein. Als übersichtliche Online-Materialwirtschaft ermöglicht die Wawibox Pro ein komfortables und einfaches Verwalten der Materialbestände. Zahnarztpraxen, die das System nutzen, profitieren von konfigurierbaren Meldebestandswarnungen und einem intelligenten Verfallsdatenmanagement, wodurch kaum noch abgelaufenes Material entsorgt werden muss.

smarte Materialverwaltung mit Wawibox ProSmarte Materialverwaltung mit Wawibox Pro

 

Umweltbewusstsein zeigen macht sich bezahlt

Ganz gleich, ob man die bewusste Reduzierung von Abfall anstrebt oder auf Ökostrom schwört – den allermeisten Zahnarztpraxen, die sich um mehr Nachhaltigkeit bemühen, geht es dabei selbstverständlich primär um den Umweltschutz an sich. Das heißt jedoch nicht, dass man die eigenen ökologischen Bestrebungen nicht auch öffentlichkeitswirksam für sich nutzen kann. Eine Umfrage des Umweltbundesamts aus dem Jahre 2019 offenbart, dass 68 Prozent der Befragten den Umwelt- und Klimaschutz als sehr wichtige Herausforderung ansehen.⁸ Ihm wird von der Gesellschaft also eine ähnlich hohe Bedeutung beigemessenen wie der Bildung und der sozialen Gerechtigkeit. Im Vergleich zu früheren Befragungen zeigt sich auch: Der Stellenwert des Umweltschutzes steigt kontinuierlich, vor allem bei jüngeren Generationen. Er ist und bleibt demnach ein bedeutsames Thema für die Zukunft. Zahnarztpraxen, die sich für Naturschutz und Nachhaltigkeit einsetzen, sollten dies also bestmöglich an bestehende und potenzielle Patienten kommunizieren – etwa über die eigene Homepage oder die sozialen Medien. Dadurch ist es nämlich möglich, Sympathien und Interesse zu wecken und sich von anderen Praxen abzuheben. Man tut also nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern profitiert im Optimalfall von einem spürbar positiven Effekt auf die Patientenbindung und -gewinnung.

Infografik Grüne Zahnarztpraxis


Quellen: 
 

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