Februar 26, 2020 Praxischeck: So optimierst du deine Kosten einfach und unkompliziert

Wenn du die Kostenstruktur deiner Zahnarztpraxis mit den durchschnittlichen Ausgaben anderer Praxen vergleichen willst, kannst du dich an Statistiken orientieren, wie etwa denen aus der 2021er Ausgabe von Daten & Fakten der BZÄK und KZBV.

Ein großer Teil deiner Kosten ließe sich durch umfangreiche Optimierungsmaßnahmen reduzieren. Dadurch würden dir mehr Ressourcen bleiben für Weiterbildungen, eine schönere Praxiseinrichtung, neue Systeme sowie moderne Behandlungsinstrumente und -geräte. Folgende Kostenfaktoren kannst du bei der Optimierung beachten:

1. Personalkosten

Personalkosten stellen in der Regel den größten Ausgabenposten von Zahnarztpraxen dar. Laut der genannten Auswertung der BZÄK und KZBV machten diese im Jahr 2016 durchschnittlich 38,6 % der Gesamtkosten aus. Dies spiegelt sich in Modellberechnungen der Prognos AG für 2017-2019 folgendermaßen wider: Eine Modellpraxis mit zwei Behandlungszimmern müsste in diesem Zeitraum jährlich mit etwa 148.410 € für ihr Personal rechnen (Quelle: Bundeszahnärztekammer | Statistisches Jahrbuch 18/19).

Liegen die Werte über dem Durchschnitt anderer Praxen, könnten hohe Personalkosten Fragen aufwerfen. Gutes Personal sollte auch gut bezahlt werden. Dennoch ist eine regelmäßige Prüfung folgender Aspekte ratsam:

  • Wie sehen die Arbeitsverträge aus? Sind diese aktuell?
  • Sind die einzelnen Gehälter marktüblich oder gibt es Ausreißer?
  • Welche Weiterbildungskosten und Sonderzahlungen müssen beachtet werden?

2. Technikerkosten

Für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit einer Praxis scheidet das Fremdlabor aus, da es als durchlaufender Posten betrachtet wird. Die Kosten werden an den Patienten weiterberechnet, jedoch empfehlen wir, ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

3. Übrige Betriebsausgaben und Raumkosten

Ein Vorjahresvergleich hilft Kostenerhöhungen und damit verbundene Optimierungspotenziale zu entdecken. Die Kosten für die Raummiete dürfen zwar nicht unterschätzt werden, jedoch ist eine gute Lage und eine angenehme Atmosphäre für Patienten ungemein wichtig. Außerdem hast du durch feste Verträge bei den Raumkosten kaum Sparpotenzial.

4. Praxis- und Laborbedarf

Einen erheblichen Faktor bei der Kostenstruktur einer Zahnarztpraxis stellen die Ausgaben für Materialien dar. Eine durchschnittliche Praxis musste im Jahr 2016 beinahe 10 % der Betriebskosten für diesen Posten aufwenden (Quelle: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung | Jahrbuch 2018).

Die Bestellung über Vergleichsportale und eine gut organisierte Materialwirtschaft können in diesem Zusammenhang zu erheblichen Ersparnissen beitragen.

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So funktioniert unser Praxischeck:

Wir befragen dich zu deinem Bestellverhalten und der Unternehmensgröße
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