Februar 26, 2020 Praxischeck: So optimieren Sie Ihre Kosten einfach und unkompliziert

Wenn Sie die Kostenstruktur Ihrer Zahnarztpraxis mit den durchschnittlichen Ausgaben anderer Praxen vergleichen wollen, können Sie sich an Statistiken orientieren, wie etwa denen aus der 2019er Ausgabe von „Daten & Fakten“ der BZÄK und KZBV.

Ein großer Teil Ihrer Kosten ließe sich durch umfangreiche Optimierungsmaßnahmen reduzieren. Dadurch würden Ihnen mehr Ressourcen bleiben für Weiterbildungen, eine schönere Praxiseinrichtung oder neue Systeme sowie moderne Behandlungsinstrumente und -geräte. Folgende Kostenfaktoren müssen Sie bei der Optimierung beachten:

1. Personalkosten

Personalkosten stellen in der Regel den größten Ausgabenposten von Zahnarztpraxen dar. Laut der Auswertung der BZÄK und KZBV machten diese im Jahr 2016 durchschnittlich 38,6 % der Gesamtkosten aus. Eine Modellpraxis mit zwei Behandlungszimmern hätte im Zeitraum 2015-2017 jährlich etwa mit 135.315 € für ihr Personal zu rechnen (Quelle: Bundeszahnärztekammer | Statistisches Jahrbuch 17/18).

Liegen die Werte über dem Durchschnitt anderer Praxen, könnten hohe Personalkosten Fragen aufwerfen. Gutes Personal sollte auch gut bezahlt werden. Dennoch ist eine regelmäßige Prüfung folgender Aspekte ratsam:

  • Wie sehen die Arbeitsverträge aus? Sind diese aktuell?
  • Sind die einzelnen Gehälter marktüblich oder gibt es Ausreißer?
  • Welche Weiterbildungskosten und Sonderzahlungen müssen beachtet werden?

2. Technikerkosten

Für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit einer Praxis scheidet das Fremdlabor aus, da es als durchlaufender Posten betrachtet wird. Die Kosten werden an den Patienten weiterberechnet, jedoch empfehlen wir ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

3. Übrige Betriebsausgaben und Raumkosten

Ein Vorjahresvergleich hilft Kostenerhöhungen und damit verbundene Optimierungspotenziale zu entdecken. Die Kosten für die Raummiete dürfen zwar nicht unterschätzt werden, jedoch ist eine gute Lage und eine angenehme Atmosphäre für Patienten ungemein wichtig. Außerdem haben Sie durch feste Verträge bei den Raumkosten kaum Sparpotenzial.

4. Praxis- und Laborbedarf

Einen erheblichen Faktor bei der Kostenstruktur einer Zahnarztpraxis stellen die Ausgaben für Materialien dar. Eine durchschnittliche Praxis musste im Jahr 2016 beinahe 10 % der Betriebskosten für diesen Posten aufwenden (Quelle: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung | Jahrbuch 2018). Die Bestellung über Vergleichsportale und eine gut organisierte Materialwirtschaft können in diesem Zusammenhang zu erheblichen Ersparnissen beitragen.


Wir berechnen Ihre Einsparpotenziale beim Praxis- und Laborbedarf!

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